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Ein Speedboot rast mit zwei Tonnen Kokain über den Atlantik Richtung Portugal. Ein Scharfschütze der französischen Marine stoppt es aus einem Hubschrauber – ein seltener Fahndungserfolg. Denn viele solcher Boote erreichen Europas Küsten unentdeckt. Recherchen von NDR, WDR, SZ und internationalen Partnern zeigen, wie sich die Schmuggelrouten verändern, wie professionell Kokain-Netzwerke arbeiten und warum europäische Ermittler zunehmend das Militär einsetzen. Darum geht es in der neuen Staffel von „Organisiertes Verbrechen – Kokain ohne Ende“.
Sie liegen mitten im Atlantik und warten dort auf ihre Fracht. Kokain, geschmuggelt auf großen Schiffen, wird auf Speedboote verladen und gelangt so massenhaft nach Europa. Für Fahnder werden die kleinen Schnellboote zur tödlichen Gefahr. In vertraulichen Papieren fordern Ermittler inzwischen sogar den Einsatz des Militärs.
Autor: Benedikt Strunz
Mit Recherchen von: Jörg Diehl, Antonius Kempmann, Roman Lehberger und Benedikt Strunz.
Mitarbeit: Eike Müller, Alice Pesavento und Maya Rollberger
Redaktion: Lena Gürtler
Produktion: Jürgen Kopp und Christoph van der Werff
juristische Beratung: Klaus Siekmann und Phillipp Steinhübl
Distribution: Nils Kinkel
Eine Produktion von NDR Info 2026
Podcast-Tipp:7 Tage wach
https://1.ard.de/7-Tage-wach

Deutschland ist ein Geldwäsche-Paradies, sagen Experten und fordern strengere Maßnahmen, beispielsweise eine Obergrenze für das Bezahlen mit Bargeld. Eine Recherche von NDR Info macht deutlich, wie genau internationale Geldwäsche-Netzwerke auch Deutschland für die kriminellen Geschäfte nutzen. Die Reporter begeben sich auf die Spur des Schmutzigen Geldes. Sie treffen Profi-Geldwäscher und mutmaßliche Hisbollah-Mitglieder und recherchieren im Libanon und in Westafrika. Mit Experten ordnen sie die Ergebnisse der Recherche ein.