Oskar ist am Ende. Alles Bruch. Finanziell, sexuell, ideell. In Gedanken legt er sich schon mal seine Grabinschrift zurecht: „Hier liegt Oskar Wrobel, 23. Er hat’s versucht.“

Sein Musik-Club in einem verlassenen Hamburger Krankenhaus musste nach zwei Jahren dicht machen, das Gebäude ist zum Abriss freigegeben, seine große Liebe Mathilda ist schon lange weg. Und von Kiezkalle steht die utopische Forderung von 10.000 Euro im Raum. Und jetzt? Bloß nicht in Selbstmitleid verfallen.

Fest entschlossen, es bei seinem finalen Untergang in der Silvesternacht richtig krachen zu lassen, sammelt Oskar seine exzentrischen Freunde ein, besorgt Getränke, Eis zum Kühlen, Friedhofskerzen „zwecks Fummellicht“ und los geht’s…