Inhaltsangabe
Klaus Mann war noch keine dreißig Jahre alt, als er 1933 ins Exil ging: nach Paris und Amsterdam, später in die USA. Der älteste Sohn von Thomas und Katia Mann wurde zu einem der wichtigsten antifaschistischen Publizisten. Im Exil erschien auch sein Roman „Symphonie Pathétique“. Er erzählt die Lebensgeschichte des russischen Komponisten Peter Tschaikowsky vor dem Hintergrund der Gesellschaft des späten 19. Jahrhunderts. Der Roman ist aber auch ein Buch über Klaus Mann selbst, wie er in seiner Autobiographie „Der Wendepunkt“ schrieb: „Seine neurotische Unrast, seine Komplexe und seine Ekstasen, seine Ängste und seine Aufschwünge, die fast unerträgliche Einsamkeit, in der er leben musste, der Schmerz, der immer wieder in Melodie, in Schönheit verwandelt sein wollte, ich konnte es alles beschreiben, nichts davon war mir fremd.“
Klaus Mann erzählt das Leben von Peter Tschaikowsky und schreibt dabei auch über sich selbst. Sylvester Groth liest den Exilroman, knapp acht Stunden lang, in einer MDR-Produktion von 2024. Für alle, die sich Zeit nehmen wollen.
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