Freiheit, die sie meinen – Die Französische Revolution

Die Französische Revolution gehört zu den folgenreichsten Ereignissen der europäischen Geschichte. Mit ihrer Losung „Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit“ schafften die Revolutionäre nicht bloß die Abkehr vom feudalen Ständestaat. Sie formulierten ein Ideal, das heute in den Verfassungen der Demokratien zur selbstverständlichen Norm geworden ist. Noch heute gedenken die Franzosen an ihrem Nationalfeiertag, dem 14. Juli, des Sturms auf die Bastille.

Georges Danton – Täter und Opfer der Revolution

Georges Danton (1759 -1794) gilt als die schillerndste Figur der Französischen Revolution. Ein sinnenfroher und lebensfroher Abenteurer und begnadeter Redner, als Organisator des Revolutionsrates und des Wohlfahrtsausschusses duldete er die Schreckensherrschaft der Jakobiner, fiel aber, als er auf Mäßigung drang in Ungnade. Robespierre brachte ihn vor Gericht und auf die Guillotine. Noch im Angesicht des Todes verlor er weder seine Haltung noch seine Selbstironie.

Olympe de Gouges – Schriftstellerin und Kämpferin

Wie Marie Antoinette starb auch Olympe de Gouges im Jahr 1793 auf dem Schafott. Lange waren die Romane, Theaterstücke und politischen Werke von Olympe de Gouges in Vergessenheit geraten. Olympe de Gouges, mit ihren Forderungen ihrer Zeit weit voraus, gilt heute als eine der wichtigsten Persönlichkeiten der Emanzipationsbewegung: „Hat die Frau das Recht, das Schafott zu besteigen, so hat sie auch das Recht, auf der Rednertribüne zu stehen!“

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