Das Ende des Maya-Kalenders, die Fast-Kollision mit Planet X, eine Klimakatastrophe, der Zusammenbruch unseres Wirtschaftssystems: Ende 2012 geht die Welt den Bach runter, das steht fest. Eine Gruppe deutscher Auswanderer versucht dem sicheren Untergang zu entgehen, indem sie sich an einen der wenigen letzten Zufluchtsorte der Erde begibt, in das Hochland Madagaskars. Hier, in einem der ärmsten Länder der Erde, wollen sie die neue heile Welt aufbauen, die all die Fehler der alten nicht mehr machen soll. Dass sie dabei auf eine bereits existierende Realität stoßen, die mit ihren Idealen nur schwer vereinbar ist, verleidet etwas die Lust an Untergang und Neubeginn. Doch zum Glück empfangen sie mentale Unterstützung aus der „alten Heimat“ in Gestalt der populärwissenschaftlichen Radiosendung „Welt unter“, die ihnen den Countdown zum 21. Dezember, dem berechneten Tag der Katastrophe, mit Untergangsszenarien und -theorien anreichert.