Tom geht in eine ganz besondere Schule, in eine ganz besonders langweilige. Das, was die Schüler dort erzählt bekommen, ist so grau wie die Haare der Lehrer, findet Tom. Bei den besten Lehrern der Schule schläft der Junge schon nach wenigen Minuten ein. Bei den schlechten quält er sich l#nger, bis er endlich schafft, in seine eigene Gedankenwelt abzutauchen.

Als Tom schon wieder mit einer Vier nach Hause kommt, werden seine Eltern streng. Er darf solange nicht zum Basketball und zum Gitarrenunterricht, bis er wieder bessere Noten hat. Statt die Nachmittage zum Lernen zu nutzen, setzt er sich aber lieber, verbotener Weise, vor den Computer seines Vaters.

Sein Vater ist Informatiker und jettet seit der Erfindung einer geheimen Genie-Software ständig in der Welt herum. Der PC zu Hause ist natürlich durch ein Passwort geschützt. Doch Tom gelingt es, das geheime Programm zu öffnen. Mit einem Pling erscheint Albert Einstein auf dem Monitor und sagt: Guten Tag, wen wollen Sie treffen. Bitte wählen Sie aus: Mozart, Van Gogh, Kleopatra… Toms Vater hat also ein Programm entwickelt, dass die Gesetze von Zeit und Raum außer Kraft zu setzen vermag? So kann Tom durch die Geschichte reisen und trifft nach und nach interessante historische Persölichkeiten. Er hat viel Spaß mit Mozart und Co. und kommt aus dem Staunen kaum heraus.