Man reist von Paris nach Bad Emsingen, in einen der feudalsten Badeorte Mitteldeutschlands. Das Ziel ist noch fern, die Bahnfahrt uninteressant. So kam es, daß Hatch den Einstieg des Professors in das Metier der Kriminologie für rekapitulierenswert erachtete und Van Dusens ersten Fall aufschrieb. Bei dieser geschickten Rückblende hat der Autor, Michael Koser, gleichzeitig die erste Begegnung dieser beiden Figuren mit verarbeitet.

Es lag sechs Jahre zurück, als sich im Hafen von Brooklyn ein rätselhafter Unglücksfall ereignete. Ein Motorboot war mit Vollgas direkt auf den Pier zugesteuert. Der Mann am Ruder war tot. Der Tote trug eine Holländische Uniform, in seiner Tasche fand man ein Spitzentaschentuch mit den Initialen EBM, und er hieß Leslie Denninger, mehr wußte man nicht. Ein Fall, der dem Professor verlockend genug erschien, sich der Kriminalpolizei zur Verfügung zu stellen.

Sehr schnell hatte er bei dem Toten etwas entdeckt, was der Polizei zwar nicht entgangen, ihr jedoch nicht beachtenswert erschien: einen etwa zwei Zentimeter langen Schnitt am rechten Handgelenk, der mit einem Heftpflaster versehen war. Damit – und aufgrund seines überaus großen kriminalistischen Scharfsinns hatte er das erste und wichtigste Glied in der Kette seiner weiteren Recherchen gefunden.