Der Kulturjournalist Malik protokolliert mit Hilfe eines Diktiergerätes sein Leben in der Zehn-Millionen-Metropole Atopos. Dort bedient er als Prostituierter die sexuellen Wünsche seiner extravaganten Kundinnen und versenkt sich in die Liebesliteratur und -philosophie der letzten zwei Jahrtausende. Maliks Tapes zeichnen das Portrait eines modernen Städters und Bohemiens, der zerrissen von Ängsten und unfertigen Reflexionen zu keiner echten Liebe fähig ist. Doch auch er hat seine großen Momente, etwa die illusionslosen Studien seines Milieus, seine einzigartigen Naturbeobachtungen, die feinsinnigen Portraits seiner weiblichen Freier und die raffinierte Psychologie der männlichen Prostitution.