Parallel zur Live-Veranstaltung (im Mai und Juni 2012 auf dem Türmerboden des Michels) jetzt das neue Hörbuch von Jens Wawrczeck mit Texten von Wolfgang Borchert und dem frisch aufgezeichneten, wunderbaren Lied „Es war ein Mädchen und ein Matrose“.

Wolfgang Borchert (1921-1947) hatte zu Hamburg eine sehr innige Beziehung. Der als Antikriegsdichter bekannte Autor des Heimkehrerdramas „Draußen vor der Tür“ (er starb einen Tag vor der Uraufführung) schrieb sowohl in Gedichten als auch in Prosatexten wahre Hymnen an seine Heimatstadt: Fühlbare Szenen von nasskalten Hafenvierteln, vom Teergeruch, von Mädchen und Vergnügen und vom Brummen und Tuten der großen Dampfer. Hier und heute kommt Wolfgang Borchert in der Einwirkzeit- Produktion „In Hamburg kann die Nacht nicht süße Melodien summen“ unter der Regie von Heike Skiba vor allem als lautmalerischer Erzähler zu Wort.