Sast Kühnaug verliert bei einem Überfall auf sein Heimatdorf seine Frau, sein Kind und seinen rechten Arm. Das kostet ihn sein Amt als Hofkalligraph des Kaisers. Stattdessen wird er vom Bischof auf ein entlegenes Kloster in den Bergen geschickt, wo er mit sich selbst wieder ins Reine kommen soll.

Zuerst glaubt er, das könnte langweilig werden. Doch die Geschichten um den alten Klosterkrieg, das schwarze Tor, das tief in den Berg hineinführt, und den Gott, der in Form eines dunklen Herzens hinter dem Tor wohnen soll, faszinieren ihn derart, dass er zusammen mit dem Novizen Oligar eigene Nachforschungen anstellt.