Jedem das Seine oder das Gleiche für alle? – Gerechtigkeit in der Philosophie

Kaum etwas empört die Menschen so sehr wie Ungerechtigkeit. Aber darüber, was konkret gerecht oder ungerecht ist, gehen die Meinungen oft weit auseinander: von der Gerechtigkeit als Tugend bei Platon und Aristoteles über Rousseaus Gesellschaftsvertrag bis zur Verfahrensgerechtigkeit bei John Rawls und Jürgen Habermas.

Was gerecht ist, ist nützlich! John Stuart Mill – Mitbegründer des Utilitarismus

John Stuart Mill war einer der Begründer des Utilitarismus, der in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts in Großbritannien entstand. Seine Auffassung: Gerechtigkeit kann nur dann gewährleistet sein, wenn Staat und Gesellschaft sich in ihrem Handeln an dem größtmöglichen Glück der größtmöglichen Anzahl von Menschen orientieren – bis heute Basis des Wohlfahrtsstaates und Handwerkszeug des tagespolitischen Geschäfts.

Die Anarchie, der Staat und das Recht – Ein Rückblick

„Der Mensch ist des Menschen Wolf.“ – diese Grundannahme bei Thomas Hobbes rechtfertigt die Existenz eines Staates, und viele Philosophen folgten der Annahme, dass Ordnung und Recht und ein friedliches Zusammenleben ohne Staatsgewalt nicht zu haben sei. Ethnologen widersprechen: Auch staatslose Gesellschaften funktionieren, ohne zentralisierte Befehlsgewalt, ohne geschriebenes Recht.

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