Reinigungsriten in den Religionen

Reinheit ist in allen Religionen die Voraussetzung, um mit Gott, den Göttern und dem Himmel in Verbindung zu treten. Äußere, kultische, rituelle Reinheit verliert man durch Kontakt mit Heiden, mit Leichen oder bestimmten Tieren. Die innere Reinheit dagegen bezieht sich auf das Herz, die Haltung, die Moral. Was steckt hinter diesen Vorstellungen? Gibt es so etwas wie einen religiösen „Waschzwang“?

Das Opfer in Kult und Religion

Die Azteken opferten ihrem Mondgott jedes Jahr den schönsten Jüngling. In Babylon tötete man zu Ehren der Götter Tiere. Im älteren Hinduismus verbrannte man Früchte und Getreide – und selbst im Christentum lebt der Opfergedanke als zentrales Motiv der Eucharistie fort: Kaum einen religiösen Kult, kaum eine Religion gibt es in der Menschheitsgeschichte, in der der Opfergedanke nicht eine zentrale Rolle spielt.

Das Fegefeuer als Ort der Läuterung

Die Zeiten, da man sich das Fegfeuer als jenseitigen Glutofen für kleine Sünder vorstellte, als eine Art Wartezimmer zwischen Himmel und Hölle, sind auch in der Kirchenlehre lange vorbei. Welche Bedürfnisse standen hinter den Schreckbildern? Und wie begründet die Theologie den Schwenk zur Vorstellung von einem menschenfreundlichen Gott?

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