„In Xanadu schuf Kubla Khan ein prunkvolles Vergnügungsschloss
Wo Alph, der heil’ge Strom durchfloss
die tiefen Höhlen, unendlich groß
Hinab zum dunklen Ozean.“
(„Kubla Khan“, Samuel Taylor Coleridge, 1797)

„Bergen, 5 Uhr 47 am Morgen. Als Konstantin Hansen das Stadthospital erreichte, lag Norwegens ehemalige Hansemetropole unter einem Mantel aus nachtspeienden Schatten. Jene immer währende Tristesse, die eine hohe Depressionsrate in der Bevölkerung zur Folge hatte, galt im Verständnis des Europol Agenten als angemessenes Ambiente für diesen urbanen Schandfleck der Nordsee. Es war eine jener Nächte, in denen Konstantin Hansen keinen Schlaf gefunden hatte. Der Einsatz erschien ihm wie die Erlösung aus einem Zustand, in dem Traum und Wirklichkeit zu einer Knetmasse der Seele verkamen, die nichts zu formen übrig ließ außer Erinnerungen.“

Als Konstantin Hansen ins Stadthospital gerufen wird, um den Tod eines Jungen zu untersuchen, ahnt er nicht, dass dies der Auftakt einer Reihe mysteriöser Ereignisse ist, die den Europol Agenten vor eine Herausforderung stellen, die die Grenzen seines menschlichen Verstandes zu sprengen droht. Von Geheimdiensten, Dämonen und seiner Vergangenheit gejagt, betritt er eine entfremdete Welt der ökologischen Endzeit, um das Geheimnis um den Blauen Planeten zu lüften.

An der Küste von Averoigne. Nevé K‘hantaro erlebt letzte Stunden eines Zeitalters des Friedens, das in seinen Grundfesten erschüttert wird. Der Hexerkönig Aristillus hat den alles vernichtenden Mahlstrom entfesselt und das Land ins Chaos gestürzt. Als Averoigne vergeht, beginnt Nevé K‘hantaro mit Hilfe eines seltsamen Fremden die Suche nach dem mystischen Ort Xanadu.