Falls es irgendwem entgangen sein sollte: Der Anarchismus ist ausgesprochen lebendig und präsent. (Uri Gordon: Hier und Jetzt. Anarchistische Praxis und Theorie) Eigentlich hat Rainer Wiedemann bloß 48 Stunden, um sich noch einmal zum Venus-Projekt aufzumachen und aus dem Zentralen Datenbanksystem einige brisante Skripte zu ziehen. Eigentlich hat er sich das Wiedersehen mit Daypira bereits in allen Farben ausgemalt. Dummerweise befördert ihn ein Kurzschluss kurz vor der Ankunft in eine Parallelwelt. Schnell erkennt Agent Zukunft, dass die Menschen hier nicht mehr herrschen wollen. Genauso schnell gerät er leider in Schwierigkeiten. Und weil niemand ihm den Prozess machen kann, schieben sie ihn auf die Tierfarm ab und überlassen ihn den Gorillas und deren Freunden. Dort erweicht er das Herz eines nostalgischen Bullterriers, der ihm bei seiner gefährlichen Odyssee durch die turbulenten, uneinsehbaren Winkel dieser anarchischen Welt zur Seite springt.